Der neue Frufoo-Becher enttäuscht die Fans

Wie bringt man etwas aus der Vergangenheit in die Gegenwart, ohne alte Fans zu vergraulen, bleibt gleichzeitig aber auch zeitgemäß? Extrem schwere Frage, mit der sich Onken da rumschlagen musste. Das Molkereiunternehmen entschied sich nämlich mutigerweise, Frufoo wiederzubeleben, den Fruchtquark im UFO-Becher aus den Neunzigern. Allerdings nicht in der kultigen Form und ohne das Spielzeug in der Mitte, wie heute enthüllt wurde. Fruffoo 2019 kommt als Dreierpack in gewöhnlichen Bechern daher. Das Feedback der nostalgischen Frufoo-Fans fällt auf Instagram dementsprechend vernichtend aus.

„Kein Spielzeug?!“, „Nachhaltigkeit hin oder her, wäre es so schwer gewesen, runde, flache UFO-artige Becher herzustellen?“, „Das hat rein gar nichts mit Frufoo zu tun!“ – in den Kommentaren sieht es düster aus. Kritisiert wird auch die Geschmackssorte Erdbeere-Banane und die veränderte Rezeptur. Über letztere steht auf der Website, dass man eben keine künstlichen Farb- und Konservierungsstoffe verwende.

Scheint also, als sei den erwachsenen Frufoo-Fans der Appetit vergangen. Abzuwarten bleibt, wie der Fruchtquark bei den Kindern von heute ankommt. Für die sind die „lustigen Alien-Becher“ immerhin ja eigentlich gedacht, damit Plastik nicht verschwendet, sondern sich upcyceln lässt.

Frufoo soll ab Oktober im Handel erhältlich sein, bei Lidl, Edeka, Rewe, Netto und Globus.


Business Punk Redaktion

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